FRED Award

Mit dem FRED, dem Preis für Fortschrittliche Rollenspiel-Entwicklung in Deutschland, zeichnet der DLRV seit 2006 besonders schöne oder innovative LARP-Konzepte aus, die im Vorjahr im deutschsprachigen Raum umgesetzt wurden. Der Preis soll die Weiterentwicklung von Liverollenspiel in allen Genres fördern und zur Nachahmung anregen.

Die Vergabe erfolgt auf dem MittelPunkt mit anschließender Feier, wie es sich für eine ordentliche Preisverleihung gehört. Somit haben die Orga-Teams die Möglichkeit, ihre Veranstaltungen einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen und durch den kreativen Austausch unter den Liverollenspielern eine bunte, vielfältige und ideenreiche LARP-Welt zu gestalten.

Der Preis ist eine Auszeichnung für all diejenigen, die durch ihren Einsatz das Hobby voranbringen, unabhängig von einer Verbands- oder Vereinsmitgliedschaft. In der Regel wird diese logistisch aufwändige, verantwortungsvolle und kreative Arbeit von ehrenamtlichen Personen verrichtet und das möchte der Verband würdigen.

Der FRED soll ebenso Qualität der LARP-Veranstaltungen fördern. Die der Bewertung zugrundeliegenden Kriterien sind Qualitätsmaßstäbe für Liverollenspiele, an denen man sich bei der Vorbereitung eines Spiels orientieren kann. Mit dem Gewinn eines FREDs erhält man also nicht nur Ruhm und Ehre, eine Trophäe für die Vitrine, sondern quasi auch ein Gütesiegel mit dem man für sich werben kann.

Widmung

Der Preis ist dem Andenken an Fred Schwohl gewidmet, der im Juli 2007 verstorben ist. Fred war ein liebenswürdiges Urgestein der deutschen LARP-Szene, der die augenzwinkernde Anspielung auf seine Person immer mit Humor verstanden hat und selbst zweimal der Jury angehörte.